Buchbesprechungen | Vegane Gesellschaft Österreich

Buchbesprechungen

16.06.2015

Der knapp 400-seitige Sammelband „Disziplinierte Tiere?“, herausgegeben vom Innsbrucker HAS-Team, enthält neben einer allgemeinen Einführung zu den Grundannahmen und -prinzipien der Human-Animal Studies 13 Artikel mit relevanten Themenbereichen und möglichen Fragenstellungen für 13 etablierte Disziplinen. Sie fragen danach, was die Berücksichtigung nichtmenschlicher Tiere für die jeweilige Disziplin bedeutet und welche Herausforderungen sich für ihre Forschungsfelder, Theorien und Methoden ergeben.

18.09.2014

Mensch-Tier-Beziehungen der Antike, des Mittelalters und der Neuzeit in lateinischen Texten

Das Werk

Auf vielfältige und eindrückliche Weise belegen literarische und wissenschaftliche Texte sowie bildliche Darstellungen aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit menschliche Zuneigung gegenüber Tieren. In größerem Umfang begegnet man dem literarischen Ausdruck einer verinnerlichten Mensch-Tier-Beziehung erstmals in der Dichtkunst des Hellenismus (3./2.

07.04.2014

Regan beginnt seine Untersuchungen damit, die These von Descartes zu hinterfragen, dass nicht-menschliche Tiere kein Bewußtsein hätten und daher nicht leidensfähig wären. Descartes, der neben anderen hauptverantwortlich für die Einstellung der heutigen Gesellschaft gegenüber nicht-menschlichen Tieren ist, argumentierte, dass Bewußtsein Sprache voraussetzt und, da nicht-menschliche Tiere keine Sprache hätten, sie nicht als bewußt anzusehen wären.

07.04.2014

Die Autorin setzt sich in diesem Buch als gelernte Psychologin mit den psychologischen Widersprüchen in der Mensch-Tier Beziehung auseinander. Dabei will sie Verdrängungs- und Bewältigungsmechanismen aufzeigen, die oft unbewusst ablaufen, aber nur mit deren Hilfe die industrialisierte Misshandlung nichtmenschlicher Tiere in unserer Gesellschaft aufrechterhalten werden kann.

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