Infos | Vegane Gesellschaft Österreich

09.12.2016

Sojaprodukte sind aus der veganen Ernährung kaum wegzudenken. Einerseits wird die nährstoffreiche Hülsenfrucht wegen ihrer positiven Auswirkung auf Gesundheit und Umwelt als Fleisch- und Milchersatz gelobt. Andererseits befürchten manche durch die enthaltenen Phytoöstrogene eine Verweiblichung des männlichen Körpers und beschuldigen die Sojabohne der Zerstörung des Amazonas-Regenwaldes.

29.11.2016

Eine gute Versorgung mit Vitamin D ist in Österreich sowie in ganz Mittel- und Nordeuropa schwierig, da es nur wenig in Lebensmitteln vorkommt. So weisen beispielsweise ca. 60 % der deutschen Bevölkerung nach internationalen Kriterien eine unzureichende Vitamin-D-Versorgung auf. Betroffen sind omnivore genauso wie vegane Menschen. Um die Vitamin-D-Versorgung bei einer pflanzlichen Ernährung sicherzustellen, ist eine ausreichende Eigensynthese durch Sonneneinstrahlung in der Haut notwendig.

28.11.2016

Die „Academy of Nutrition and Dietetics“ hat ihr Positionspapier zu vegetarischen Ernährungsformen überarbeitet. Die 11-seitige Publikation aus dem „Journal of the Academy of Nutrition“ betont die gesundheitlichen Vorteile vegetarischer und veganer Ernährung: Vielen Krankheiten könne vorgebeugt werden; Vegetarier_innen und Veganer_innen haben ein niedrigeres Risiko für die Haupt-Todesursachen in Industrieländern. Zudem erfülle eine gut geplante vegane Ernährung die Empfehlungen für gesunde Ernährung. Sie sei für jede Lebensphase geeignet – auch für Kinder, Schwangere und Stillende.

25.11.2016

Die Österreichische Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) lud am 24. und 25. November zu ihrer Jahrestagung in den Festsaal des Bundesamtsgebäudes ein. Unter dem Titel „Hot Spots in der Ernährung“ galt die Round-Table-Diskussion zum Thema „Vegane Ernährung – Pro und Kontra“ am Ende des ersten Tags als eines der Highlights der Veranstaltung.

15.11.2016

Das geplante Handels- und Investitionsabkommen TTIP zwischen der EU und den USA soll Handelshemmnisse abbauen und die Wirtschaft ankurbeln. Kritiker_innen befürchten die Absenkung von europäischen Standards, etwa im Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich, und zweifeln die positiven Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt an. Besonders Tierschutz und Tierrechte werden bedroht.

15.11.2016

Unterhaltung, Bildung, Forschung und Artenschutz werden von den meisten zoologischen Einrichtungen genannt, um ihre Existenz zu legitimieren. Doch können Lebewesen ein erfülltes Leben führen, wenn sie zur Unterhaltung der zahlenden Kundschaft ein Leben hinter Gittern fristen müssen?

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