[Wien, 30.01.2006]Fleischsteuer: VegetarierInnen rufen zum Kampf auf!
St. Pölten - Die in ganz Niederösterreich neu einzuhebende ,Fleischsteuer' ruft Unverständnis bei VegetarierInnen hervor. Seit diesem Jahr müssen alle Haushalte zusätzlich zur Mistkübelgebühr 12 Euro zahlen, die für BSE Vorsorge und Tierkörperverwertung zweckgewidmet ist. Die Vegane Gesellschaft Österreich (VGÖ) und andere Tierrechtsorganisationen wie PeTA rufen nun ihre Mitglieder zum Boykott der Abgabenentrichtung auf! Menschen, die für diese Kosten nicht verantwortlich sind, in Zeiten wie diesen zusätzliche Abgaben aufzubrummen sei unakzeptabel meinen hier die VegetarierInnenvertreter. "Eine Vielzahl von Mitgliedern und AktivstInnen haben schon angekündigt unserem Aufruf zu folgen.", meint Felix Hnat, Obmann der VGÖ. "Unsere Mitglieder sind empört, dass das Land Niederösterreich ihnen Kosten aufbürdet, obwohl sie teils schon seit Jahren durch ihren Konsum zeigen, dass sie mit Tierhaltung und dem Töten von Tieren nicht eínverstanden sind." Der Kritikpunkt ist, dass hier nicht nach dem Verursacherprinzip gehandelt wird, welcher immerhin als Haushaltsgrundsatz durchaus seine Berechtigung findet. Der NÖ Landtag hat am 21.6.2005 jenen Gesetzesentwurf beschlossen, nachdem die Gemeinden ab 2006 verpflichtet werden, von jedem Haushalt jährlich 12 Euro zusätzlich einzuheben. Details unter http://www.noel.gv.at/service/politik/landtag/LandtagsvorlagenXVI/04/438/438.htm Eine Kopie eines Originaleinspruches kann angefordert werden. Die Vegane Gesellschaft Österreich bietet Information und eine Anlaufstelle für alle vegan lebenden und sich für Veganismus interessierten Menschen in Österreich und arbeitet als wohltätiger Verein für eine breitere Bekanntmachung der veganen Lebensweise, in erster Linie aus einer tierrechtlerischen Motivation heraus. Vegane Gesellschaft Österreich Waidhausenstr. 13/1 1140 Wien http://www.vegan.at 01/ 929 14 98/ 8 |