KURZFASSUNG: Agrarsubventionen in Österreich aus einer tierrechtlerischen PerspektiveFelix HnatDie vorliegende Arbeit befasst sich mit Agrarsubventionen in Österreich im Jahre 2003 und ihrer Betrachtung aus einer tierrechtlerischen Perspektive. Ziel der Arbeit war eine zahlenmäßige Erfassung jener Agrarsubventionen die tierliche Produktion fördern zu erwirken. Nach einer Erläuterung der gesellschaftlichen Relevanz dieser Untersuchung wurden entsprechende Kategorien definiert. Anschließend wurde versucht, die heutige Subventionslandschaft historisch zu erklären und ihre Auswirkung auf die Preise zu beleuchten. Letztendlich wurden die Subventionen unter Mitberücksichtigung von Futtermitteln in die entsprechenden Kategorien zugeteilt. Auf tierrechtsrelevante Aspekte wurde hingewiesen. Ein Großteil der Arbeit bestand aus Literaturrecherche, der restliche
Aufwand war in erster Linie empirische Daten zu erhalten und aufzubereiten.
Der Autor ist sich sicher, dass irgendjemand im Ministerium die Untersuchung
mittels einer Datenbankabfrage viel detaillierter hätte lösen
können, die Daten wären vorhanden. Der Willen dazu fehlte aber.
So musste der Autor die Futterdaten aus Versorgungsbilanzen entnehmen,
die Aufteilung der Daten konnte nur mit unveröffentlichten aggregierten
Daten der Statistik Austria, der AMA oder des Ministeriums vorgenommen
werden. Sämtliche „pflanzliche Subventionen“ wurden mit
Hilfe eines aus den Versorgungsbilanzen entstammenden Schlüssels
(der auch Verfütterungsanteil enthält) in die neu geschaffenen
Kategorien zugeteilt; „tierliche Subventionen“ wurden direkt
übernommen. Fragen an den Autor werden gerne weitergeleitet: |