Neal D.
Barnard, M.D.
Aus dem Englischen übersetzt:
im
Original: ‘The Revolutionary Diet for a Powerful Healthy
Body’
http://www.gan.ca/en/lifestyle/vegetarian/revolutionarydiet.html
Bodybuilder suchen
immer nach den besten Ernährungsempfehlungen. Unglücklicherweise beinhalten
viele dieser Ernährungsformen zuviel Protein, erweichen somit die Knochen
und überstrapazieren die Nieren. Andere gewähren einen gesünderen Proteinanteil,
lassen dafür aber einen Besorgnis erregenden Schwimmreifen um die Hüften entstehen,
aufgrund des hohen Fettanteils. Der Ballaststoff- und Vitaminanteil vieler
Diätempfehlungen ist zu niedrig. Wie findet man die beste Ernährung?
Erstmals ist das,
was falsch läuft, wenn ihr Ziel ist, Muskelmasse aufzubauen und es nicht funktioniert,
Ihr Trainingsprogramm, nicht Ihre Ernährung. Wenn angehende Bodybuilder mich
nach der besten Methode Muskelmasse aufzubauen fragen, antworte ich: ‚Nimm
genug Eisen zu dir, nicht in der Nahrung, sondern mit deinen Händen!’ Die
beste Ernährung der Welt alleine wird ohne ein regulär durchgeführtes Trainingsprogramm
keine Muskulatur aufbauen .
Trotzdem ist Essen
wichtig. Gutes Essen beinhaltet Protein, Kohlehydrate, Fett, Ballaststoffe,
Vitamine und Mineralstoffe, nicht nur in der richtigen Menge zugeführt, sondern
auch von der richtigen Art. Konzentrieren wir uns nun auf ein paar Schlüsselnährstoffe:
Protein:
Es findet laufend
eine Debatte statt, wieviel Protein die optimale Menge ist, um Muskulatur
aufzubauen. Manche Experten empfehlen eine Proteinaufnahme, die den generellen
Gesundheitsempfehlungen entspricht, also um die 50 - 60 Gramm pro Tag (was
auch schon das doppelte vom wirklichen physiologischen Bedürfnis des Körpers
darstellt), andere sind davon überzeugt, dass Muskelentwicklung nur bei einer
Proteinzufuhr von 150 Gramm pro Tag wirklich erfolgreich sein kann.
Wichtiger als die
Menge ist allerdings der Typ des Proteins. In den frühen 90ern bevorzugten
viele ErnährungswissenschafterInnen tierliches Protein weil es reich an essentiellen
Aminosäuren, den Bestandteilen der Proteinkette, ist. Inzwischen ist es bekannt, dass die schwefelhältigen
Aminosäuren aus tierlichem Protein Kalzium aus den Knochen binden, und somit
die knochenaufweichende Osteoporose fördern. Tierliches Protein belastet außerdem
die Nieren. In hohen Mengen kann tierliches Protein die Filterelemente der
Nieren abnutzen.
Pflanzliche Proteine
enthalten auch alle essentiellen Aminosäuren, belasten jedoch die Nieren und
Knochen weniger. Historisch gesehen kombinierten (oder besser komplementierten)
VegetarierInnen pflanzliche Ernährung so, dass ein relativer Mangel an bestimmten
Aminos in Getreideprodukten, zum Beispiel, mit komplementären Aminos in Bohnen
oder anderer Ernährung ausgeglichen wurde. Auf alle Fälle verschwand dieses
Konzept in letzter Zeit aus der Gesamtheit der wissenschaftlichen Empfehlungen,
weil ErnährungswissenschaftlerInnen entdeckten, dass alle Variationen von
pflanzlicher Ernährung mehr als genug vollwertiges Protein liefern, ohne sie
speziell zu kombinieren. Die beiden kompetenten Stellen in den USA, die ‚American
Dietic Association’ und die ‚US official dietary policy’ postulieren, dass
gezieltes Kombinieren von Nahrungsmitteln nicht notwendig ist, um eine adäquate
Proteinzufuhr zu gewährleisten.
Menschen, die mit
Gewichten trainieren, brauchen allerdings mehr als eine Grundversorgung. Solche Menschen benötigen ein Mehr an
Protein und Kalorien. Auch wenn jetzt die exakte Menge an Protein ein Thema
von einer anhaltenden Debatte ist, kann man egal welche Menge, auch aus pflanzlichen
Quellen bekommen. Überraschenderweise enthält selbst Gemüse großzügige Mengen
an Protein. Typische grüne Gemüsesorten haben einen Anteil von 40% Protein
an der Gesamtkalorienzahl. Der Haken daran ist nur, dass Gemüse nur eine sehr
geringe Nährstoffdichte aufweist, mit der Folge, dass man große Portionen
Gemüse zu sich nehmen müsste, um die Proteinzufuhr substantiell zu erhöhen.
Hülsenfrüchte (Bohnen,
Erbsen, Linsen) sind nährstoffdichter und liefern mit Leichtigkeit eine
substantielle Menge an Protein. Die meisten Sorten haben in etwa 25% Protein,
und liefern durchschnittlich 15 Gramm Protein pro Tasse
(=0,22l).
Sojaprodukte liefern
noch mehr Protein. Während Sojabohnen im natürlichen Zustand fetter sind als
andere Bohnen haben entfettete Sojaprodukte wie Sojagranulat einen extrem hohen
Proteinanteil und beinahe kein Fett.
Aber denken Sie nicht,
Bohnen haben ein Patent auf Protein. Weizennudeln, glauben Sie es oder nicht,
haben auch substantielle Mengen an Protein in sich, manche Sorten haben bis zu
10 Gramm Protein in 56,7 Gramm Nudeln (ungekochte Trockenmasse), und das, bevor
Zutaten hinzugefügt wurden.
Vegane Protein
Supplemente [1]sind
erhältlich in Sport- und Gesundheitsernährungsgeschäften, und die meisten
enthalten 25 Gramm Protein in 28,35 Gramm Pulver mit dementsprechend wenig
Fett.
Pflanzliche Ernährung
ist voller Vorteile: Es gibt keinen besseren Weg um Fett zu verlieren. Außerdem
lässt man all das Fett und Cholesterin weg, das in tierlichen Produkten
enthalten ist. Lassen Sie sich nicht einreden, sie könnten keine Muskulatur nur
mit pflanzlichen Proteinquellen aufbauen. Stiere, Hengste, Gorillas und
Elefanten beziehen ihre schiere Kraft nicht aus Fleisch, Eiern oder
Milchprodukten, sondern ausschließlich aus pflanzlicher
Ernährung.
Ergiebige
Pflanzenproteinquellen
(Portionsgröße: 1
gekochte Tasse)
Kilokalorien
Protein (Gramm) Fett
(Gramm)
HÜLSENFRÜCHTE
Baked Beans
(vegan)
235
12,2
1,1
schwarze Bohnen
227
15,2
0,9
Kichererbsen
285
11,9
2,7
Kidney
Bohnen
225
15,4
0,9
Linsen
231
17,9
0,7
Lima Bohnen
217
14,7
0,7
Navy Bohnen
259
15,8
1,0
Erbsen
134
8,6
0,4
Pinto Bohnen
235
14,0
0,9
Getrocknete Erbsen
(halb) 231
16,4
0,8
SOJAPRODUKTE
Sojabohnen
298
28,6
15,4
Sojamilch
140
10,0
4,0
Tempeh
330
31,4
12,8
Tempehburger (1
Burger) 110
12,5
3,2
Sojagranulat
120
22,0
0,2
Tofu (in fester
Form)
366
39,8
22,0
FRÜHSTÜCKSZEREALIEN
Kleie (alle
Sorten)
213
12,0
1,5
Grape Nuts
[2] 416
12,4
0,4
Kalzium
Paradoxerweise
konsumieren viele VegetarierInnen Milch und andere Milchprodukte wegen dem
Kalzium, obwohl Sie besser dran wären, wenn Sie es nicht täten. Milchprotein ist
anderen tierlichen Proteinquellen sehr ähnlich, was die Fähigkeit betrifft, den
Knochen Kalzium zu entziehen; und Empfindlichkeiten gegenüber Milchproteinen
nehmen die verschiedenartigsten Formen an, von Allergien (Laktoseintoleranz)
über Neben-, Kiefer-, Nasenhöhlenbeschwerden bis hin zu Gelenksbeschwerden.
Obwohl grünes Gemüse etwas weniger Kalzium enthält als Milch, ist die
Absorptionsrate gewöhnlich viel höher. Hülsenfrüchte sind auch sehr
kalziumreich.
Eisen
Grünes Gemüse und
Hülsenfrüchte sind sehr eisenhaltig, und das in einer besser absorbierbaren
Form bei erhöhtem Bedarf - und ebenso schlechter absorbierbar wenn der
Körper einmal weniger benötigt. Eisen ist ein weiterer Grund Milchprodukte
zu vermeiden: sie sind nicht nur eisenarm sondern hemmen sogar die Eisenaufnahme.
Vitamin
B12
Vitamin B12 ist
wichtig um gesundes Blut und gesunde Nerven zu erhalten. Es wird weder von
Pflanzen, noch von Tieren hergestellt, sondern von Bakterien und anderen
einzelligen Organismen. In nicht industrialisierten Ländern ist die B12
Versorgung der kleinen Mengen die
der Körper braucht durch Bakterien im Boden und auf Pflanzen gesichert. Wir
stehen vor dem Problem, dass verbesserte Hygiene, sorgfältiges Waschen und
moderne Produktionsprozesse die B12 erzeugenden Bakterien zerstören. Tierliche Produkte enthalten B12 weil
die Bakterien das Vitamin im Darm der Tiere produzieren, allerdings ist dieses
B12 mit Cholesterin, Fett und den anderen Nachteilen der tierlichen Ernährung
untrennbar verbunden.
Alle handelsüblichen
Multivitaminpräparate sowie gewisse angereicherte Lebensmittel enthalten B12.
Der menschliche Körper braucht nur zirka 1 Mikrogramm pro Tag, und weil der
Körper das Vitamin speichert ist es nicht notwendig jeden Tag zu supplementieren,
aber es sollte zumindest alle paar Tage zugeführt werden.
DIE NEUEN VIER
LEBENSMITTELGRUPPEN:
Um eine vollwertige
Ernährung sicher zu stellen, ist es am einfachsten sich nach den Richtlinien
der ‚Physicians Committee for Responsible Medicine’s(PCMR) New Four Food Groups’ zu halten. Im Jahre
1991 herausgegeben, stellt dieses Programm eine adequate Mischung aus Aminosäuren,
essentiellen Fettsäuren, komplexen Kohlehydraten, Vitaminen und Mineralien
sicher, indem es das jeweilige Menü aus Getreideprodukten, Gemüse, Hülsenfrüchten
und Obst zusammenstellt. Kombinieren sie jeweils die Gruppen nach folgendem
Schema um jeweils 1200 Kalorien zu erhalten:
Getreideprodukte:
mindestens 3 Portionen ( 1 Portion = 0,5 Tassen gekochte Getreideprodukte [Nudeln,...],
28,35 Gramm Trockenmasse desselben, 1 Scheibe Brot)
Gemüse: mind. 5
Portionen (1 Portion = 1 Tasse roh, 0,5 Tassen gekocht)
Obst: mind. 3
Portionen (1 Portion = 1 mittelgroßes Stück Obst, eine halbe gekochte Frucht,
0,5 Tassen
Fruchtsaft)
Hülsenfrüchte: 2 bis 3
Portionen (1 Portion = 0,5 Tasse gekochte Bohnen, 113,4 Gramm Tofu oder Tempeh,
ein viertel Liter Sojamilch)
In diesem simplen Plan
gelten Tierprodukte nicht länger als ernährungsspezifisch notwendig, und sollten
bestenfalls komplett weggelassen werden. Darüber hinaus wird auch empfohlen
möglichst wenig pflanzliche Öle zu
sich zu nehmen.
Die Basis bilden die
Getreideprodukte: Etwa die Hälfte einer Mahlzeit sollte aus Reis, Nudeln,
Getreide, etc.. bestehen (je nach Belieben ist diese Komponente auch durch
stärkehaltiges Gemüse, wie z.B. Kartoffel zu ersetzen). Getreideprodukte geben
Ihnen gute, vollverwertbare, komplexe Kohlehydrate, die Ihre Schilddrüsenhormon-
und Noradrenalin-Produktion ankurbeln, und damit den Fettabbau unterstützen.
Das nächste Viertel der Mahlzeit sollte aus Gemüse bestehen. Normalerweise
empfehle ich 2 verschiedene Gemüsesorten, wie z.B. Karotten und Grüngemüse
zusammen in einer Mahlzeit. Grünes Gemüse und Karotten sind zusammen richtige
Vitaminbomben! Das letzte Viertel der Mahlzeit sollte mit Hülsenfrüchten ergänzt
werden: Bohnen, Linsen, Erbsen, etc.. Hülsenfrüchte sind sehr reich an Protein,
komplexen Kohlehydraten, Ballaststoffen und Omega 3 Fettsäuren. Aus Früchten
lassen sich großartige Nachspeisen oder Snacks herstellen, aber verwenden
sie sie nach Lust und Laune. Ergänzen sie das Ganze mit einer täglichen Multivitaminration
oder einer anderen verlässlichen Vitamin B12 Quelle, und Ihre Ernährung ist
komplett.
Vegetarisches Essen
eignet sich sehr gut auf den ganzen Tag verteilt gegessen zu werden. Sein
hoher Anteil an langkettigen Kohlehydraten hilft den Stoffwechsel optimal
aufrecht zu erhalten.
Es gibt Menschen,
die am liebsten mit einer Portion Obst in den Tag starten. Das hilft Ihnen
sich den ganzen Tag energiegeladen zu fühlen. Andere wiederum fühlen sich
niedergeschlagen wenn sie Obst frühstücken. Der Grund dafür ist, dass Zucker
und sogar Fruchtzucker den Serotoninspiegel im Gehirn erhöhen, und das wiederum
kann bei manchen Menschen Müdigkeit, ein Depressionsgefühl oder ein Unwohlgefühl
auslösen. Wenn auch sie davon negativ betroffen sind, kann es ihnen helfen,
wenn sie größere Mengen Protein in der Früh zu sich nehmen. Beispiele für
proteinreichere Mahlzeiten sind: eine Scheibe marinierter Tempeh in einem
Burger (erhältlich in Reformhäusern) zusätzlich zu Ihrem regulärem Frühstück.
Oder: ob sie es glauben oder nichtt; Toast belegt mit Bohnen; (weitverbreitet
in England und Lateinamerika). Schwarze Bohnen sind eine gute Wal, egal ob
mit Reis oder auf dem Toast. Es hört sich zwar nicht nach Frühstück an, aber
mit etwas Salsasauce wird es Ihnen auf alle Fälle in der Früh die Augen öffnen.
Kichererbsen tun es auch, entweder direkt aus der Dose oder mit fett-reduziertem
Dressing.
Pflanzliche Omega
3 Fettsäuren kommen in Leinsamenöl, Bohnen und Gemüse vor und sind stabiler
als Omega-3-Fettsäuren in Fischen.
Machen Sie sich’s
einfach!
Wenn sie ihre Ernährung
umstellen, hilft es ihnen, so einfach wie möglich vorzugehen. Hier sind einige
Einkauf- und Kochtipps:
Haben sie immer Bohnen
in der Dose bereit. Ein typischer Koch wird ihnen empfehlen, Bohnen über Nacht
einzuweichen und dann für einige Stunden zu kochen, aber tun Sie sich einen
Gefallen und kaufen Sie gewürzte, vorgekochte Bohnen. Dosenbohnen sind immer
griffbereit, und alles was Sie tun müssen ist sie in einer Pfanne aufzuwärmen.
Reformhäuser führen auch biologische Sorten mit niedrigem Natriumgehalt, oft
auch zusammen mit anderen Fertiggerichten, wie z.B. köstlichem, fettarmen
vegetarischen Chili in der Dose.
Falls Bohnen bei ihnen
Winde im Darm erzeugen, probieren sie verschiedene Sorten durch. Bei den meisten
Menschen haben schwarze Bohnen die geringsten Auswirkungen, wohingegen Pinto-
oder Navybohnen schwerer verdaulich sind. Ihr Verdauungstrakt wird sich mit
der Zeit darauf einstellen. Seien sie sich auf jeden Fall bewusst, dass sie
keine großen Mengen an Bohnen benötigen. Auch geringe Portionen bewirken ernährungsphysiologisch
viel Positives.
Probieren sie aus
Bequemlichkeit Fertiggerichte. ‚Fantastic Foods’(Anm.: in Österreich Vega
Vita) Suppen und Vorspeisen, z.B. gibt es in vielen Reformläden oder Supermärkten.
Fertigsuppen eignen sich hervorragend als
Zwischenmahlzeiten und können am Arbeitsplatz in einer Schreibtischlade
aufbewahrt werden.
Lernen Sie Reis kennen!
Amerikaner sind mit dem Grundnahrungsmittel
der Asiaten nicht vertraut, sie sollten es aber sein. Reis ist nahrhaft, leicht
zu kochen und eignet sich hervorragend für größere Portionen, weil man
ihn leicht längere Zeit aufbewahren kann. Reformhäuser führen braunen Kurzkornreis
der wenn man ihn wie Pasta kocht oder röstet sehr gut schmeckt.
Und so funktionierts: Spülen Sie den Reis ab, geben Sie ihn in einen Topf und stellen Sie den Herd auf mittlere Hitze. Lassen Sie den Reis unter ständigem Rühren ca. 1 Minute lang so im Topf. Fügen Sie danach 3 Tassen Wasser und eine Brise Salz hinzu. Bringen Sie es anschließend zum Kochen. Decken Sie den Topf mit einem Deckel ab und lassen Sie es für 30-40 Minuten bei reduzierter Hitze köcheln bis der Reis weich ist. Achten Sie allerdings darauf ihn nicht zu überkochen, er sollte noch leicht knackig sein. Lehren Sie das restliche Wasser weg und würzen Sie, wenn Sie möchten, mit einer natriumarmen Sojasauce. Später können Sie dann ganz einfach übrig gebliebenen Reis mit ein bisschen Wasser in einem Topf neu erhitzen.
Einfrieren ist eine gute Variante Gemüse frisch zu halten. Gefrorenes Gemüse ist fast genauso nahrhaft wie frisches Gemüse. Dosengemüse ist nie so nährstoffreich wie frisches oder gefrorenes Gemüse.
Versuchen Sie es mit der 3-Schritte Methode.
Wir sind alle keine Gourmetköche, aber alles was wir machen müssen, um es uns selbst recht zu machen ist, uns einfach 8 oder neun Gerichte zu finden die wir gerne essen.
Nehmen Sie zuerst 3 Gerichte die Sie schon kennen und gerne mögen, die auch vollkommen vegetarisch sind, wie z.B. Spaghetti Marinara, Gemüsesuppe mit Vollkorn Brot., oder sonstiges.
Zweitens: Suchen Sie sich 3 Gerichte von denen Sie denken, die könnte man auch vegetarisch machen z.B.:
anstatt Fleisch im Chilli könnte man Bohnen oder Fleischersatz (z.B. Sojawürfel) verwenden.
Machen Sie aus einem Fleischgericht ein Bohnengericht.
Drittens: Suchen Sie sich 3 Rezepte die Sie selber noch nicht kennen. Jede Buchhandlung oder Bibliothek ist mit vegetarischen Kochbüchern ausgestattet. Oder versuchen Sie einfach etwas Neues.
Mit diesen drei kleinen Schritten ist das Problem ganz einfach gelöst.
Achten Sie aber darauf genügend Salate, Brokkoli, Karfiol usw. als Beilage zu den Speisen einzubauen.
Für Käsetiger:
Für Käsegeschmack auf Pizzas oder in Saucen ohne Käsefette und Cholesterin reiben Sie etwas Nährhefe darüber. Gesunde Nährhefe ohne Konservierungsstoffe bekommt man in Flocken- oder Pulverform in jedem Bio-Laden.
Wenn Sie schon in einem Bio-Laden sind, schauen Sie sich mal nach vegetarischen „Fleisch“ um. Es gibt köstliche rein pflanzliche Burger, Hot Dogs und andere „Fleisch“arten für ein gutes Mittagessen.
Sie können dort auch 100% pflanzliche Milch aus Reis, Soja oder Hafer finden.
Fragen Sie auch nach einem B12 Präparat wenn Sie mit Ihrer Nahrung nicht schon genügend B12 aufnehmen. Quälen Sie sich nicht selbst, indem Sie ab und zu Fleischprodukte zu sich nehmen. Unsere Geschmacksknospen können durch die vergangene Konditionierung leicht durch gesättigte Fettsäuren verführt werden und auf Dauer ist der einfachste Weg einfach die Ernährung komplett umzustellen.
ALLGEMEINE FALLEN
Die meisten Menschen die sich entscheiden VegetarierInnen zu werden haben danach mehr Energie und eine höhere Ausdauer. Durch den geringen Fettgehalt in ihrer Ernährung ist die Dicke und Zähigkeit des Blutes messbar geringer. Zuviel Fett „verstopft“ die Adern und verhindert eine gute Durchblutung. VegetarierInnen leben daher schon allein was den Blutkreislauf angeht gesünder.
Zwei Fehler werden allerdings häufig gemacht:
1):Nicht genug Essen: Pflanzliche Nahrung ist sperriger oder voluminöser als Fleischprodukte. Wenn Sie ein ständiges Hungergefühl begleitet, deutet das darauf hin, dass Sie wahrscheinlich einfach nicht genug essen.
2):Zu viel Öl: Manche VegetarierInnen ersetzen gebratenes Hühnchen mit gebratenen Zwiebelringen und nehmen schließlich zuviel pflanzliche Fette zu sich.
Pflanzenöle enthalten zwar kein Cholesterin, so wie es tierische Öle tun, aber dennoch enthalten alle Öle, auch pflanzliches Öl, den gleichen Kalorienwert.
Die erhöhte
Dicke des Blutes wird durch die durch erhöhte Fettzufuhr hervorgerufen, egal ob
aus pflanzlichen oder tierlicher Quelle .Dieser erhöhte Fettwert lässt Sie
lustlos werden und senkt auch Ihre Ausdauer.
Meiden Sie
auch zuviel Gebratenes und verwenden Sie lieberEssig anstatt zuviel Öl als
Salatdressing.
Für die Meisten von uns stellt vegetarisches Essen eine Neuentdeckung gegenüber den Sachen die wir zu Essen gewohnt waren dar.
Die Meisten
gewöhnen sich jedoch schnell an den Geschmack vegetarischer Kost, und die
Vorteile sind einfach enorm.
Eine Ernährung
auf tierlicher Basis verstopft Ihre Arterien und verbreitert
Ihre Hüfte. Eine vegetarische Ernährungsweise allerdings verursacht keine
Verstopfung der Arterien und hilft Ihnen auch somit zur natürlichen Schlankheit
[1] Z.B. US-2 Xten pro erhältlich bei http://www.vitaminexpress.at/
[2]Eines der ersten sofort essbaren Getreide-Produkte welches öffentlich verkauft wurde war "Grape-Nuts" im Jahre 1897. Hergestellt aus Weizen und Gerstenmalz wurde es benannt nach seinem Erfinder Charles William Post der sagte, dass während dem Back-Prozess Traubenzucker (grape sugar) entsteht, und die Zerealien einen nussigen (nutty flavor) Geschmack haben. Post war ein Pionier bei den "Frühstücks-Zerealien".