Die Themen: |
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I. Tierrechtsbewegung
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| Staatlicher Terror gegen Tierrechtsaktivismus | ||
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International werden Industrie und Politik gegen die immer erfolgreicher agierende
Tierrechtsbewegung aktiv. Ausserparlamentarischer politischer Aktivismus ruft sofort die OrdnungshüterInnen auf den Plan, besonders, wenn er erfolgreich ist. Das kleinbürgerliche Gehirn, das ohne Ordnung und Sauberkeit nicht leben kann, kennt keinen größeren Alptraum, als effektive Aktionen kleiner, autonomer politischer Gruppen von AktivistInnen, ohne Respekt vor bürgerlichen Idealen. Und die Grossindustrien, denen die ökonomischen Bilanzen ihr Handeln diktieren, waren noch nie um Mittel und Wege verlegen, sich durchzusetzen und in ihrem Sinne Druck auf die Politik auszuüben." |
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| Die Geschichte der Tierrechtsbewegung | ||
| Das ethische Denken in den letzten 2000 Jahren der europäischen Menschheitsgeschichte wurde sehr wesentlich durch die Schriften von Aristoteles und sein streng hierarchisches Schema der Wertigkeit von Lebewesen getragen. Spätestens seit Thomas von Aquin ist auch das judeo-christliche Denken diesbezüglich aristotelisch geprägt. Im 19. Jahrhundert entstanden so eine ganze Reihe von Befreiungsbewegungen, um diese Wertehierarchie und die damit einhergehende Unterdrückung zu durchbrechen. | ||
| Rassismus und Ausländerfeindlichkeit im Tierschutz | ||
| Grausam und mitleidlos nicht-menschlichen Tieren gegenüber zu sein kann auch als „unanständig“ und für eine höhere Rasse „nicht würdig“ angesehen werden. So einer Auffassung stellt allerdings die grundsätzliche Nutzung „niederer“, nicht-menschlicher Tiere nicht in Frage. Eine klare Ausgrenzung tierschutzbewegter RassistInnen ließe sich daher erreichen, wenn die Tierrechtsbewegung ein größeres Augenmerk darauf legen würde, sich vom reinen Tierschutz, der die grundsätzliche Tiernutzung nicht in Frage stellt, abzugrenzen. | ||
| Bestandsaufnahme der Tierausbeutung in Österreich | ||
| Trotz jahrzehntelanger Anstrengungen von TierschützerInnen ist die Tierausbeutung schlimmer denn je. Obwohl es gelungen ist, einige spezielle Formen der Tierausbeutung abzuschaffen, ist die große Masse der Tiermisshandlungen legal geblieben und nimmt immer größere Ausmaße an. „Das Tier“ hat in unserer Gesellschaft noch immer den Stellenwert von Sachen, ist unendlich viel weniger wert als der Mensch, ist Eigentum des Menschen und hat keinerlei eigenständige Rechte. | ||
| Die internationale Tierrechtsbewegung | ||
| Tierausbeutung ist ein internationales Phänomen, das vor keinen Grenzen halt macht. Multinationale Firmen tragen ganz wesentlich dazu bei. Der internationale Handel, die „heilige Kuh“ westlich kapitalistischer Ideologie, ist die Arena des zahlenmäßig mit Abstand größten Tiermissbrauchs. Als Antwort darauf hat die Tierrechtsbewegung auf allen Ebenen eine sehr intensive internationale Zusammenarbeit entwickelt. Zweifellos ist dabei der englisch-sprachige Raum weiterhin tonangebend. | ||
| Gewalt gegen TierrechtlerInnen | ||
| Wie allen anderen Befreiungsbewegungen schon früher wie heute, so wird auch der Tierrechtsbewegung und ihrer Forderung nach grundlegenden Änderungen in der Gesellschaft nur zu oft mit Gewalt begegnet. Der Konservativismus hat schon immer die Tradition und den Status Quo der Herrschenden mit Macht verteidigt. Da Gewalt die Grundlage der Tierausbeutung ist, das sogenannte "Recht des Stärkeren", verwundert es nicht, dass auch die TierrechtlerInnen Opfer der gleichen Gewalt wurden und werden. In Österreich werden TierrechtlerInnen von TierausbeuterInnen regelmäßig angegriffen, wurden bereits mehrmals angeschossen und auch von der Polizei misshandelt. | ||
II. Tierrechtsphilosophie
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| Tierrechtsphilosophie nach Balluch | ||
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'Im wesentlichen wird die Tierrechtsphilosophie nach Balluch im Buch des gleichnamigen Autors "Die Kontinuität vom Bewusstsein" darglegt, welches im VGT Shop erhältlich ist. Das Buch handelt von einem der großen gesellschaftlichen Konflikte in unserer heutigen Gesellschaft, nämlich dem Umgang der Menschen mit den Tieren bzw. dem Mensch-Tier Verhältnis. Unter Einbeziehung der neuesten Ergebnisse aus der Neurobiologie, Ethologie, Evolutionsbiologie aber auch der mathematischen Physik wird Bewusstsein als ein reales, wissenschaftlich fassbares Phänomen beschrieben, das eine evolutionäre Kontinuität zwischen Mensch und Tier zeigt. Nach dieser Analyse gibt es keinen wesentlichen, qualitativen Unterschied zwischen menschlichem und tierlichem Bewusstsein. Die in der Gesellschaft weit verbreitete Ansicht einer großen Kluft zwischen Menschen und anderen Tieren erweist sich als soziales Konstrukt, eine Folge des Menschenbildes der Aufklärung, das zwar zur Gleichberechtigung unter den Menschen geführt hat, allerdings auf Kosten einer Abgrenzung und Minderbewertung der anderen Tiere. Aus dieser kopernikanischen Wende in der Biologie müsse eine komplette Neubewertung der Rolle von Tieren in der Gesellschaft folgen: Tieren müssten TrägerInnen von subjektiven Rechten werden. Kommentar Prof. Dr. Ludwig Huber: |
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| Ursula Wolf: Die Moral generalisierten Mitleids | ||
| Ursula Wolfs Buch "Das Tier in der Moral" ist eines der ersten deutschsprachigen Bücher, das aus der jüngsten akademischen Diskussion über Tierethik hervorgegangen ist. Am Anfang des Buches geht sie zu einer kurzen Skizzierung und Kritik der weitverbreitesten Moraltheorien über, z.B. Vertragstheorien, die Moral bei Kant und Schopenhauer, dem Utilitarismus, u.a., und untersucht jene insbesondere bezüglich der Position, die Tiere darin einnehmen. Aufbauend auf dieser Kritik stellt sie ihre eigene pathozentrische (eine die Leidensfähigkeit in den Mittelpunkt stellende) Theorie dem Leser/der LeserIn vor, den Standpunkt des generalisierten Mitleids, der Elemente von Kant, Schopenhauer und des klassischen Utilitarismus enthält, ohne jedoch den Schwächen dieser Positionen zu erliegen. Wichtig ist der Autorin dabei der Status der liberalen Moral, der ohne metaphysische Annahmen über Werten operiert. | ||
| Birgit Mütherich: Die soziale Konstruktion des Anderen – zur soziologischen Frage nach dem Tier | ||
| Schon vor einer Betrachtung des Bedeutungskomplexes "Tier" und seiner Implikationen lässt sich an Hand der Parallelisierung des Mensch-Tier-Dualismus mit anderen traditionell wertbesetzten Gegensatzpaaren wie "Kultur - Natur", "Geist - Materie", "Vernunft - Trieb", "Seele - Körper", "Moral - Instinkt" etc. zeigen, dass "der Mensch" mit den Kategorien des Geistes, der Kultur, der Vernunft, der Seele und der Moral in Beziehung gesetzt wird, während "dem Tier" die Materie, die Natur, der Trieb, der Körper und der Instinkt zugeordnet werden. Tierliche Individuen werden als Subjekte entindividualisiert, versachlicht und abgewertet, ihre Verhaltensweisen und Handlungen werden gezielt verfremdet - auch dort, wo sie der Form und Funktion nach identisch mit menschlichen Lebensäußerungen sind: So bestimmt z. B. die Sprachkonvention, dass Tiere "fressen" statt zu essen, sie "werfen" statt zu gebären, sind "trächtig" statt schwanger und "verenden" statt zu sterben; sie werden als kopieartig austauschbare "Exemplare" statt als Individuen bezeichnet, und ihre toten Körper sind, so lange sie nicht zerlegt auf einem Teller präsentiert werden, "Kadaver" oder "Aas" statt Leichen. Die Idee einer zweckgerichteten Seinsordnung, in der das Unvernünftige zum Nutzen des Vernünftigen gemacht worden sei und von diesem beherrscht werden müsse, wurde am "Tier" als dem vermeintlich unvernünftigen, naturverhafteten und determinierten Lebewesen vorexerziert und sanktioniert, besaß aber eine weit größere Reichweite: So wurden auch alle Menschengruppen, denen Vernunftmangel, Triebleitung, fehlende Affektkontrolle, und damit eine unveränderliche, wesensmäßige "Naturnähe" zugeschrieben werden konnten, als weitgehend rechtlos und als zu beherrschende Subjekte oder gar Objekte betrachtet; dies betraf prinzipiell Kinder, Frauen, Sklaven, "Irre", Besitzlose und ethnische Gruppen wie Zigeuner, ebenso wie Personen mit normabweichendem Verhalten, z. B. Homosexuelle, und bezog sich potentiell auf Nonkonformisten aller Art, die ihre Unvernunft durch eine Kritik der bestehenden Herrschaftsverhältnisse bewiesen. Die Reduktion auf Naturhaftigkeit, Körper und Instinkt sowie die Unterstellung eines Mangels an Vernunft und Individualität, die im Falle der Tiere deren Versachlichung ermöglicht und die totale Herrschaft über ihre Körper und Psychen sichert, gehörte über zweitausend Jahre lang auch zum Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmuster gegenüber Frauen. Analog zur essentialistischen Unterscheidung zwischen "Mensch" und "Tier" wird auch die Differenz zwischen "Mann" und "Frau" nicht als eine deskriptive gefasst, sondern erhält ihre asymmetrische Gestalt durch die (Über-)Betonung biologischer Unterschiede und die Wertung, Verallgemeinerung und Festschreibung solcher Merkmale des (weiblichen) Anderen, die Naturnähe und ein niede(re)res Entwicklungsniveau suggerieren. Als Symbol für zweckgebunden produziertes, warenförmiges, minderwertiges Leben und als Repräsentant des Unterlegenen und als naturhaft Stigmatisierten bildet "das Tier" tiefenkulturell den Prototyp des Anderen, den es zu beherrschen gilt, und dient damit gleichzeitig als Modell für hierauf bezogene Handlungsformen - von der Abrichtung und Manipulation über die Entindividualisierung und Ausbeutung bis zur Anonymisierung und Vernichtung (gefolgt von der technischen Transformation in eine tote Ware). | ||
| Tierrechte im Rahmen der christlichen Theologie nach Andrew Linzey | ||
| Linzey macht sich bereits ganz am Anfang der modernen Tierrechtsbewegung für die Sache der nicht-menschlichen Tiere stark: schon am Beginn der 1970er Jahre ist er Teil der „Oxford Gruppe“ an der Universität Oxford in England (Ryder 2000, Seite 6). Andere Mitglieder waren Richard Ryder, Peter Singer, Stephen Clark, John Harris und Stanley und Rosalind Godlovitch. | ||
| Die Tierrechtsphilosophie nach Paola Cavalieri | ||
| Die Gedanken von Paola Cavalieri zur Tierethik treffen ziemlich genau jene Einstellung, die in der heutigen Tierrechtsbewegung vorherrscht. Mit ihrer Kompromisslosigkeit und ihrer klaren Absage an Konzepte von „minderwertigem“ nicht-menschlichen Leben, trifft sie die Stimmung derjenigen Menschen, die für nicht-menschliche Tiere politisch aktiv sind, viel eher. Während also Singer und Regan sicherlich für das Grundverständnis und die Kritik am Speziesismus notwendige Vordenker sind, hat sich die Philosophie der gegenwärtigen Tierrechtsbewegung bereits von ihren Gründervätern emanzipiert. | ||
| Die Grenzen der Freiheit der Kunst | ||
| Verfolgt man die Debatten um den Aktionskünstler Nitsch in den Medien, so springt sofort ein Umstand ins Auge: es gibt keine Diskussion über das Für und Wider seiner Kunst, oder über die Grenzen der Freiheit der Kunst überhaupt. Entweder die JournalistInnen lehnen Nitsch als "pervers" ab, und setzen voraus, dass die LeserInnen diese Auffassung selbstredend teilen. Oder sie bezeichnen die KritikerInnen von Nitsch als RepräsentantInnen des "dumpfesten" Österreich (Karin Beck, NEWS vom 15. 2. 2001, Seite 114) und ähnliches, fühlen sich aber ebenso nicht bemüssigt dafür zu argumentieren, sondern gehen auch von der entsprechenden Einstellung bei ihrer Leserschaft aus. Beides befremdet, zumal die Frage nach den Grenzen der Freiheit der Kunst eine sehr wichtige ist, und gerade die Kausa Nitsch eine besonders gute Gelegenheit zu einer Diskussion darüber abgeben könnte. Es scheint, leider, dass die Kunst von Nitsch, als traditioneller Streitfall in Österreichs Kulturgeschichte, zu verhärteten Fronten zwischen rechtskonservativer Ablehnung und links-progressiver Befürwortung geführt hat. Und diese Standpunkte können oder dürfen offenbar nicht mehr hinterfragt werden. | ||
| Tier und Recht in Österreich | ||
| Vor dem österreichischen Gesetz sind nicht-menschliche Tiere Sachen. Sie gelten als nicht rechtsfähig, in ihrem Namen kann kein Gerichtsprozess geführt werden und sie haben keinerlei Rechte. Vielmehr sind sie Eigentum menschlicher EigentümerInnen. Als Eigentum steht ihnen nicht einmal ein Notwehrrecht oder eine Nothilfe zu. Rechtlich gesehen sind hilfsbereite Dritte also zum passiven Zuschauen verurteilt, wenn sie ZeugInnen einer Tiermisshandlung werden, selbst wenn diese illegal ist. Die Definition von jenen Individuen, die als RechtsträgerInnen gelten, also die Ansicht von Mensch und "Tier", geht auf Vorstellungen im 18. Jahrhundert zurück. Moderne ethologische Erkenntnisse widerlegen längst diese einfältigen Vorurteile. Geht man von den Grundprinzipien von Freiheit und Gleichheit des Individuums im österreichischen Recht aus, dann müssten zumindest einige nicht-menschliche Tiere als Personen vor dem Gesetz angesehen werden und somit als rechtsfähig gelten. Sie sind dann auch nicht mehr das Eigentum irgendwelcher EigentümerInnen. Sie sind nicht Objekte, wie im römischen Recht, sondern Subjekte, und nicht Mittel für die Zwecke anderer, im Sinne der Kant'schen Definition, sondern Zwecke an und für sich selbst. | ||
| Können Pflanzen leiden? Eine wissenschaftliche Analyse | ||
| Die vermeintliche Leidensfähigkeit der Pflanzen muß meistens herhalten, wenn TierausbeuterInnen ihre Tätigkeit zu verteidigen suchen. Pflanzen leiden genauso wie "Tiere", so ungefähr lautet das Argument, und deshalb sei Veganismus moralisch auch nicht anders zu bewerten als die Fleischfresserei. Obendrein müssen wir ja leben, und daher, wenn "Tiere" und Pflanzen gleich leidensfähig wären, wäre es ebenso gerechtfertigt "Tiere" zu töten und zu essen. Und obendrein hätten Pflanzen, wären sie leidensfähig, genauso individuelle Pflanzenrechte wie "Tiere" Tierrechte. Daher sei es ebenso speziesistisch den Pflanzen ihre Rechte abzusprechen. Kurzum, das Konzept "Pflanzenrechte" dient dazu, die Tierrechte ad absurdum zu führen. Eine sorgfältige, wissenschaftliche Analyse der Problematik zeigt aber schnell die logisch-rationalen Fehler dieser Schlussweise. Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund anzunehmen, daß Pflanzen leidensfähig wären, im Gegenteil. | ||
| Was hat es auf sich, mit dem Pflanzenleid? | ||
| Auf welche Weise wir auch immer die Frage zu entscheiden versuchen, ob Pflanzen leiden können, wir finden dieselbe Antwort: offensichtlich nicht. Aber ob Pflanzen leiden können oder nicht ist auch überhaupt keine Frage, die normalerweise im täglichen Leben in der Gesellschaft auftaucht. Die Leute leben so, als ob Pflanzen nicht leiden können, und finden das i.a. nicht hinterfragenswert. Doch plötzlich, unter sehr spezifischen Bedingungen, bestehen meistens genau diejenigen Leute auf die Existenz von Pflanzenleid, die sich nicht nur im täglichen Leben darum nicht kümmern, sondern oft im normalen Leben überhaupt keine besonderen moralischen Ansprüche an sich selber stellen. Das Pflanzenleid wird dann und nur dann von diesen Leuten als relevant empfunden, wenn es um die moralische Berechtigung des Fleischessens geht. In allen anderen Belangen ist das Pflanzenleid sowieso kein Thema. Wenn wir uns dieses Umstandes bewußt werden, dann können wir den Einwurf "aber Pflanzen leiden doch auch!" zum moralischen Argument gegen das Fleischessen als das entlarven, was er ist: eine sehr schwache Ausrede ohne jegliche Substanz. | ||
| Die "natürliche" Nahrung des Homo sapiens | ||
| Nach der "Natürlichkeit" menschlichen Verhaltens zu fragen trägt unmittelbar die Gefahr eines Biologismus in sich. Abgesehen davon hätte eine etwaig nachgewiesene "Natürlichkeit" irgendeines Verhaltens überhaupt keine Relevanz für die ethische Frage seiner Richtigkeit. Dennoch ist es eine Tatsache, dass der menschliche Körper über evolutionäre Anpassung entstanden ist. Anpassung an was? Gerade bei sich auf besonders langen evolutionären Zeitskalen verändernden, phylogenetisch älteren Eigenschaften des Körpers, wie dem Verdauungssystem, ist diese Frage berechtigt. Die Ernährung, an die der Körper optimal angepasst ist, wird wahrscheinlich die gesündeste Ernährung sein. Insofern ist die Frage der "Natürlichkeit" der Ernährung relevant. Eine eingehende Analyse zeigt, dass Homo sapiens als Fruchtesser zu sehen ist, wobei tierliche Anteile der Nahrung bestenfalls im Prozentbreich liegen und sich auf Insekten, Larven, Eier und Kleintiere beschränken. | ||
| Mensch-Tier-Beziehung: Tradition vs. Tierrechte | ||
| Dieser Vortrag bietet stichwortartig einen Überblick über die Entwicklung der wissenschaftlich-philosophischen Perspektive der Mensch-Tier Beziehung mit anschließender kritischer Betrachtung aus dem Blickwinkel von TierrechtsbefürworterInnen. | ||
| Bewusstsein und Speziesismus | ||
| Um ja die traditionelle Fleischesserei aufrecht erhalten zu können versteigen sich manche Leute zu der Aussage, dass nicht-menschlichen Tieren entweder kein Bewusstsein, aber zumindest kein Selbstbewusstsein zugestanden werden kann. Im selben Atemzug ist meist zu hören, dass Pflanzenrechte genauso notwendig wären wie Tierrechte und da auch Pflanzen nicht essen zu dürfen unmöglich ist, die gesamte Tierrechtsidee ad absurdum geführt sei. Es gibt aber sehr überzeugende Argumente dafür, dass Tiere im Gegensatz zu Pflanzen ein Bewusstsein haben. Nur bei Tieren kann man von Individuen mit Gefühlen und Bedürfnissen sprechen und nur bei Tieren machen daher Individualrechte Sinn. | ||
| Biologismus und Tierrechte | ||
| In unserer anthropozentrischen Gesellschaft werden nicht-menschliche Tiere als Instinktmaschinen angesehen und auf ihre Biologie reduziert. Dass es sich dabei aber um waschechten Biologismus handelt lässt sich leicht z.B. anhand der Homosexualität nicht-menschlicher Tiere zeigen. Zu behaupten dass Menschen auch Tiere sind ist also daher nicht biologistisch, weil Menschen auch als Tiere nicht auf ihre Biologie reduzierbar sind. | ||
| SchimpansInnen und Bonobos | ||
| Eine große Barriere zur Akzeptanz von Tierrechten ist die anthropozentrische Auffassung, dass Menschen und andere Tiere total verschieden sind, wie z.B. bzgl. Instinkt, freiem Willen, Selbstbewusstsein, Kultur, Kunst, Sex, Liebe, Sprache usw. Um dem entgegen zu wirken werden im folgenden einige Aspekte des Lebens von SchimpansInnen und Bonobos vorgestellt, die bislang als ausschließlich den Menschen vorbehalten galten. | ||
| Tierrechte und das Eigentumsrecht | ||
| Das Verhältnis der Menschen zu anderen Tieren vor dem Gesetz in unserer Gesellschaft wird in erster Linie durch das Eigentumsrecht bestimmt: nicht-menschliche Tiere sind das Eigentum ihrer menschlichen BesitzerInnen. Praktisch jeder Interessenskonflikt zwischen Menschen und nicht-menschlichen Tieren ist also der Interessenskonflikt zwischen BesitzerInnen und ihrem Eigentum. Tierrechte sind die Forderung nach Auflösung dieses Eigentumsverhältnisses, die jeglicher gerechten Abwegung solcher Interessenskonflikte vorangehen muss. | ||
| Die De-Konstruktion des "Mensch"-Begriffes | ||
| Der „Mensch“-Begriff ist ein soziales Konstrukt, das schon seit geschichtlichen Zeiten nur dazu gedient hat und weiterhin dient, Herrschaftsstrukturen aufzubauen und zu festigen. Dieser Begriff hat keine in irgendeiner Form gerechtfertigte Basis oder Definition. Die Konsequenzen des Begriffs für die „Nicht-Menschen“ waren und sind brutale Unterdrückung, Ausbeutung oder sogar Ausrottung. Um diese Folgen abzuwenden und die Herrschaftsverhältnisse aufzubrechen ist es notwendig, den „Mensch“-Begriff zu de-konstruieren. | ||
| Tierrechte und Nitsch | ||
| Natürlich ist die Linke zu recht sensibel, wenn es um Einschränkungen der Freiheit der Kunst geht, oder wenn Künstler als „pervers“ bezeichnet werden. Die Kunst von Nitsch könnte auch durchaus als interessant empfunden werden, wenn nicht extra dafür, und zum Teil auch unmittelbar vor den AktionsteilnehmerInnen, Lebewesen mit Bewusstsein getötet und zerstückelt würden. Der Denkfehler beginnt nämlich bei der Grundhaltung, dass nicht-menschliche Tiere in unserer Gesellschaft im Vergleich zu Menschen als „minderwertige“ Lebewesen angesehen und behandelt werden. So wird akzeptiert, dass sie für die künstlerische Erbauung von Menschen missbraucht und getötet werden können. | ||
| Speziesismen in der Sprache | ||
| Der Speziesismus, also die willkürliche Bevorzugung der eigenen Art auf Kosten anderer Tierarten, und das damit einhergehende Herrschaftsverhältnis, spiegeln sich natürlich auch in der Sprache wider. Es gilt die eigene Sprache diesbezüglich kritisch zu durchleuchten. Um das Herrschaftsverhältnis und den Speziesismus in der Gesellschaft, aber auch im eigenen Denken, abzubauen, ist es von Vorteil sich dieser Speziesismen in der Sprache bewusst zu werden und sie sorgfältig zu vermeiden. | ||
| Tierrechte | ||
| Im Jahr 1859 publizierte Darwin sein „On the Origin of Species“ und gab damit der Überzeugung ein wissenschaftliches Standbein, dass die Menschen und andere Tiere eine gemeinsame evolutionäre Vergangenheit haben. Damals löste diese Darstellung der Menschheitsgeschichte einen Sturm der Entrüstung aus. Bis auf den heutigen Tag haben wir unser anthropozentrisches Weltbild allerdings nur in unbedeutenden Details der Realität angepasst. Die Entrüsteten haben sich offenbar erfolgreich durchgesetzt. | ||
| Die Philosophie der Tierrechte | ||
| Die Einstellung der heutigen Gesellschaft gegenüber "Tieren" basiert auf zwei Grundpfeilern: einerseits die anthropozentrische Trennung zwischen Menschen und "Tieren", verstanden als Trennung zwischen Kultur und Natur, oder zwischen Vernunft und Instinkt, und andererseits die auf Aristoteles zurückzuführende, perfektionistische Ethik. Letztere beinhaltet ein Weltbild, in der es eine klare Hierarchie der Lebewesen gibt, von den höchsten, gottähnlichsten, perfektesten, zu den niedrigsten und unwertesten. Befreiungsbewegungen versuchten schon ab der Aufklärung den aristotelischen Perfektionismus durch eine Gleichberechtigung zu ersetzen. Seit den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es eine moderne Tierrechtsbewegung, die auch grundlegende, gleiche Rechte auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit fordert, und zwar für alle Tiere inklusive den Menschen. | ||
| Die Unterdrückbarkeit nicht-menschlicher Tiere | ||
| In unserer Gesellschaft werden nicht-menschliche Tiere auf eine Art und Weise gebraucht und genutzt, die, auf Menschen angewandt, als faschistische Unterdrückung bezeichnet würde. KritikerInnen der Tierrechtsbewegung sprechen aber nicht-menschlichen Tieren die Fähigkeit überhaupt unterdrückbar zu sein, ab. Eine herrschaftsfreie Auseinandersetzung mit nicht-menschlichen Tieren zeigt aber, dass sie durchaus zu einem reziproken sozialen Verhältnis auf gleicher Ebene mit Menschen fähig, und damit durch Menschen unterdrückbar, sind. | ||
| Tierrechte - eine Befreiungsbewegung | ||
| Eine Befreiungsbewegung trägt die Forderung Vorurteile und Diskriminierungen, die auf willkürlichen Abgrenzungen wie "Rasse" oder Geschlecht beruhen, zu beenden. Das klassische Beispiel einer Befreiungsbewegung ist die der Farbigen in Nordamerika. Die Sympathie, die diese Bewegung bei progressiv denkenden Menschen hervorrief, und ihr anfänglicher - wenn auch bescheidener - Erfolg, machte sie zu einem Vorbild für andere unterdrückte Gruppen. Bald gab es eine Befreiungsbewegung für Homosexuelle, für Indianer und für spanischsprachige AmerikanerInnen. Wie dann auch die Frauenbefreiungsbewegung mit ihren Kampagnen begann dachten viele, dass das die letzte große ausstehende Befreiung sein würde. | ||
| Unterdrückung von nicht-menschlichen Tieren | ||
| Von vielen TierrechtlerInnen wird immer wieder behauptet, dass nichtmenschliche Tiere unterdrückt werden. Sie wollen damit herausstreichen, dass ihr Kampf gegen Unterdrückung von nichtmenschlichen Tieren mit dem Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen, AusländerInnen, "behinderten" Menschen, u.ä. verwandt ist. Im vorliegenden Artikel soll versucht werden, diesen Anspruch zu untersuchen und auf seine Rechtmäßigkeit zu prüfen. Dabei stützt sich das analytische Instrumentarium in erster Linie auf die 5 Kriterien für Unterdrückung, die von Iris Marion Young 1990 in ihrem Artikel "Fünf Formen der Unterdrückung" (aus: Herta Nagl-Docekal und Herlinde Pauer-Studer (Hg.): Politische Theorie, Differenz und Lebensqualität, 1996, Seite 99) entwickelt worden sind. | ||
III. Kampagnen
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| Das Ende des Zirkus Knie (2/01) | ||
| Die Auseinandersetzung zwischen der Tierrechtsbewegung
und dem Zirkus Knie zieht sich mindestens schon seit 1996 hin. Die Geschehnisse
bis Mai 1999 sind im Artikel Kampagne gegen Tierzirkusse (5/99) nachzulesen.
Die Geschichte von 1999 bis Feber 2001 ist hier nachzulesen. ....Mittlerweile steht der Zirkus Knie vor seinem Ende. |
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| Wie gründe ich eine Tierrechtsgruppe? (2/00) | ||
| Keine Gruppe ist zu klein. Viele der größten und bedeutendsten Gruppen wurden von nur zwei Menschen gegründet. Vergiss nie, dass Du ganz allein in wenigen Stunden hunderte Flugblätter verteilen oder einen Infotisch betreuen kannst (wo viele Menschen zum ersten Mal mit sachlichen Argumenten gegen Tierausbeutung konfrontiert werden). Ein Netz von Tierrechtsgruppen, so klein sie auch sein mögen, die sich für gezielte Aktionen und Kampagnen zusammenschließen, ist in vielen Ländern eine treibende Kraft der Tierrechtsbewegung, und ist schon so manchem tierausbeutenden Konzern zum Verhängnis geworden. | ||
| Pelzkampagne (2/99) | ||
| Die Luft wird immer dünner für die Pelzindustrie. Weltweit dreht ihr die Tierrechtsbewegung die Geldquellen ab, und in Österreich ist das nicht anders. Nach dem Verbot der Fallenjagd für die Pelzproduktion vor über 60 Jahren, und dem Aus für Pelzfarmen ab dem 30. November 1998, gelten Pelze auch amtlich als Tierquälerei. Und gegen diese Tierquälerei haben sich jetzt die Energien der Tierrechtsbewegung konzentriert. | ||
| Die erfolgreiche Kampagne gegen das Widderstoßen in Tirol (5/99) | ||
| Im April 1996 gingen erstmals TierrechtlerInnen ins Zillertal um Filmaufnahmen zu machen und Informationen über diese Veranstaltung zu sammeln. Es sollte der Anfang einer recht wechselhaften und turbulenten Kampagne werden, die in nur drei Jahren zu einem positiven Abschluss gebracht werden konnte. | ||
| Die Kampagne gegen Tierzirkusse (5/99) | ||
| Die Ursprünge des Zirkus wie wir ihn heute kennen liegen in den Jahrmärkten des 17. Jahrhunderts. Damals begann man in Nebenschauen menschliche Sonderlinge und Tierkuriositäten zu zeigen. Im 19.Jahrhundert kam der Dompteursakt dazu, mit dem Ziel die „Schützlinge aus dem Dschungel in der Rolle von gehorsamen Haustieren präsentieren“ zu können. Die Unterwerfung und Zähmung der wilden "Bestie" gehört bis heute zur "Faszination" des Zirkus. Die Tierrechtsbewegung ist nun angetreten diesem diskriminierenden Anachronismus ein Ende zu setzen. | ||
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IV. Veranstaltungen | ||
| Veganes Buffet bei der Eröffnung der Sommerakademie der VHS Wien West (2006) | ||
| Die Sommerakademie der Volkshochschule Wien West im 6. Bezirk stellt den Kick-Off des Sommerprogramms der VHS dar und soll Interessierten die Möglichkeit bieten, in verschiedene Bereiche und Themengebiete, die die VHS anbietet, reinzuschnuppern. Das Thema der diesjährigen Akademie war Gesundheit und Kreativität und insofern durfte die vegane Ernährung ja nicht fehlen. | ||
| VeganMania 9 (6-7/06) | ||
| 3 Events, 3 Hauptstädte, viel Sonne, Interesse und Lebensfreude! Das waren die Veganen Sommerfeste 2006 der VGÖ! Verschiedenste Stände um die vegane Lebensweise mit köstlichen Speisen und Getränken, herrliches Sommerwetter und viele BesucherInnen machten unsere Sommerfeste auch heuer wieder zu erfolgreichen und nicht mehr wegzudenkenden Events für die österreichische Vegan-Szene. Heuer machte die Veganmania-Tour in den Städten Wien, Graz und Salzburg Halt. |
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| Bericht vom ASF 2006 in Graz (6/06) | ||
| Das Austrian Social Forum (ASF) fand dieses Jahr von 15.6-17.6. in Graz statt. Das ASF soll allen alternativen Organisationen und Individuen die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung bieten. Es gab sehr reichhaltige Workshops zu diversen sozialen, umwelt- und tierschutzrelevanten Themen. | ||
| Ernährungsvortrag von VGÖ und VGT (3/06) | ||
| Am 3. März luden der VGT und die VGÖ zum Vortrag "Vegetarische und Vegane Ernährung - kein Problem!" Ein Ernährungswissenschaftsstudent und der Obmann der VGÖ geben von ihrem Ernährungswissen Preis und geben erstmals die VGÖ Empfehlungen für die Praxis zum Vitamin B 12 heraus. Abgerundet wird der Abend mit der Praxis: einem veganen Buffet. Das VGT Kellerlokal ist mit 50 BesucherInnen fast überfordert. | ||
| Animal Liberation Workshop in Wien - ALW (11/05) | ||
| Am 26. und 27. November fand der fünfte und letzte Animal Liberation Workshop for beginners in diesem Jahr im WUK statt. Über 120 Personen nahmen insgesamt an diesem Wochenende teil - einer der Erstteilnehmer hat seine Eindrücke geschildert. | ||
| AJ Gang Konzert (11/05) | ||
| Fulminanter Auftritt der Tierrechtsband in der OST Klub Bar in Wien am Weltvegantag 2005. Obwohl die vier Musiker aus Deutschland gerade erst ihre neue CD "Meat is Murder" präsentierten, legten sie in Wien gleich eine ganze Reihe neuer Songs auf den Tisch. Und diese neuen Songs habens in sich. Nahtlos wird an die letzten Werke angeschlossen: Teilweise kraftvoll, teilweise einfühlsam, immer aber voll von sprühender Kreativität. | ||
| Veganmania 8 (6/05) | ||
| Unkommentierte Bilder von den Sommerfesten in Wien und Salzburg | ||
| Vegan Fitness Week (6/05) | ||
| Das englischsprachige Internetportal veganfitness.net ist vielleicht die erfolgreichste Plattform, die Menschen die sich für eine vegane Lebensweise interessieren und Sport lieben, ermöglicht sich unter Gleichgesinnten auszutauschen. Die meistgenutze Funktion von veganfitness.net ist wohl das Diskussionsforum in dem dutzende Aktive und über Tausend Mitglieder Informationen a ustauschen und Erfahrungen teilen. Daneben bietet das Portal auch Artikel über Basics, Wissenswertes, etc.. Von 22. -25.6.2005 fand in England in Manchester die erste internationale Vegan Fitness (=VF) activity week statt. Unter den 25 TeilnehmerInnen aus den USA, Großbritannien, Skandinavien, Deutschland,.. war auch ein österreichischer VGÖ Aktivist, von dem dieser Bericht stammt. | ||
| Tierrechtskongress Wien 2002 (2/02) | ||
| Bis zum 18. Jahrhundert war das Menschenbild der Gesellschaft sehr stark durch die Philosophie des Perfektionismus von Aristoteles geprägt, die von der grundsätzlichen Ungleichheit - und damit einhergehend von der grundsätzlichen Verschiedenwertigkeit - der Menschen untereinander ausgeht. Die Aufklärung ersetzte dieses Menschenbild durch die Idee der Gleichberechtigung aller Menschen. Doch in einer chauvinistischen Feudalgesellschaft ohne Kinderschutz, Frauenrechte oder irgendwelche Sozialgesetze, konnten solche Ideen nur durch eine entsprechende soziale revolutionäre Bewegung, die Menschenrechtsbewegung, etabliert werden. Die heutige Gesellschaft hat die Wertvorstellungen dieser Bewegung weitgehend aufgenommen und zur Norm erklärt. | ||
| Kunstsymposium "Tier als Subjekt" (8/01) | ||
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Das TR-Kunstsymposium "Tier als Subjekt" in Grosswarasdorf im Burgenland war ein riesen grosser Erfolg. Rund 20 Personen nahmen durchgehend an der Veranstaltung teil, und am Spitzentag, dem Donnerstag, waren sogar gezählte 52 Personen dabei. Bei der Pressekonferenz waren Fernsehen, Radio und 2 Lokalzeitungen anwesend. Alle Vorträge und Veranstaltungen waren auf höchstem Niveau. Dieses Symposium war eine beeindruckende Vorstellung der Tierrechtsbewegung in Österreich, ihrer Einigkeit und ihres Potentials. |
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| Tom Regan Vortrag in Wien: "Vegetarianism and Animal Rights" (11/01) | ||
| Während seiner diesjährigen Vortragstour durch Europa besuchte Professor Tom Regan, einer der größten Vordenker der Tierrechtsbewegung, von 6. - 8. Nov. 2001 auch Österreich. Er hielt sowohl an der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine Vorlesung als auch für die Öffentlichkeit im Albert Schweitzer Haus einen Vortrag. | ||
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V. Diskussionen | ||