Dass der Übergang vom Menschen auf andere Tiere ein fließender ist, lässt sich auch daran erkennen, dass es keine einzelne Eigenschaft gibt die alle Menschen auszeichnen würde und alle nicht-menschlichen Tiere ausschließen. Alle Eigenschaften, die lange Zeit als dem Menschen vorbehalten gegolten haben, wurden mittlerweile auch bei verschiedenen nicht-menschlichen Tieren gefunden.
  • Kultur: z.B. sind mindestens 35 verschiedene Stoffe die Schimpansen und Bonobos als Medizin benutzen bekannt. Die Stoffe variieren in der Art der Einnahme und sind auch in den einzelnen Schimpansen/Bonobo-Gruppen in denen das Wissen darüber weitergegeben wird unterschiedlich vertreten.
  • Bewusstsein/Selbstbewusstsein: Mindestens nachgewiesen bei Schimpanse und Delphin
  • Intelligenz: Gerade hier werden sehr gern menschliche Maßstäbe angelegt. Aber selbst nach diesen Maßstäben erzielen z.B. Schimpansen im Alter von 6 Jahren gleich gute Ergebnisse wie Menschen im Alter von 4 Jahren. Es lassen sich aber auch verschiedene Tests entwickeln bei denen Menschen schlechter abschneiden als verschiedene nicht-menschliche Tiere, so z.B. beim Memorieren von verschiedenen Plätzen an denen Dinge auf einem Baumstamm versteckt sind.
  • Sprache: Neben den erfolgreichen Versuchen Schimpansen, Bonobos und Gorillas eine menschliche Zeichensprache beizubringen oder auch auf andere Art abstrakt zu kommunizieren, sind die spektakulären Ergebnisse die Irene Pepperberg mit dem Graupapagei „Alex“ erzielte, bekannt. Alex konnte verbal vermitteln dass er eine Vorstellung von Zahlen und Mengen hatte, das er verschiedene Farben unterschied etc. Bei all diesen Versuchen konnte ein „kluger Hans“ Effekt eindeutig ausgeschlossen werden.

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