Veganismus und Politik | Vegane Gesellschaft Österreich

Veganismus und Politik

05.10.2015
Am 11. Oktober wählt Wien.
Am 11. Oktober wählt Wien. Doch was sagen die verschiedenen Parteien zu Veganismus?

Am Sonntag, dem 11. Oktober 2015, wählt Wien seine Landtags- und Gemeinderats- sowie Bezirksvertreter_innen. Ein guter Zeitpunkt, um sich den politischen Aspekt veganer Lebensweise näher anzusehen. Denn auch wenn man angesichts Booms, den Veganismus derzeit erfährt, meinen könnte, es handele sich um einen reinen Lifestyle-Trend: Veganismus hat politische Wurzeln. Es ist Politik was wir kaufen, was wir anziehen und was wir essen. Der Konsum tierlicher Lebensmittel steht in enger Verbindung mit einer ungerechten Ressourcenverteilung in unserer Welt. Er verbraucht enorme Mengen Wasser, Energie und Fläche, ist ein zentraler Faktor für den Klimawandel und die Entstehung von Zivilisationskrankheiten. Eine Gesellschaft, der eine umfassende Ethik zugrunde liegt, muss aber auch Tiere einbeziehen. Tiere sind fühlende Lebewesen und keine Objekte, als die sie in unserer Gesellschaft häufig behandelt werden. Deshalb geht Veganismus mit der Forderung nach Tierrechten bzw. Tierbefreiung einher.

Was sagen die Parteien zu Veganismus?

Wir haben die Parteien, die zur diesjährigen Wien-Wahl antreten, dazu eingeladen, im Rahmen unserer Radiosendung „Veggie House“ Stellung zum Thema Veganismus zu beziehen. Leider bekamen wir nur von vier Parteien ein Statement. Besonders gefreut haben uns die Antworten von Juliana Okropiridse, Spitzenkandidatin von „Wien anders“ und Sebastián Bohrn Mena, Gemeinderatskandidat der SPÖ. Beide leben seit mehreren Jahren vegan.

Die Sendung online anhören:

http://cba.fro.at/297315

Das vegane Radiomagazin „Veggie House“ läuft jeden 4. Mittwoch im Monat zwischen 10 und 11 Uhr auf 94.0, Radio Orange - dem freien Radiosender in Wien.
http://cba.fro.at/series/veggie-house

Foto: fotolia.com | Urheber: Christian Schwier