Veganuary feiert 30 Millionen Teilnehmende weltweit
Veganuary feiert 30 Millionen Teilnehmende weltweit
Die globale gemeinnützige Organisation Veganuary feiert eine rekordverdächtige Kampagne. Weltweit probierten rund 30 Millionen Menschen¹ eine vegane Ernährung aus – 2025 waren es noch rund 25,8 Millionen. Das ergeben repräsentative Umfragen von Meinungsforschungsinstituten in mehreren Kampagnenländern sowie Berechnungen der internationalen Organisation auf Basis aktueller Bevölkerungsschätzungen der jeweiligen Länder
Im Jänner 2026 fand der Veganuary zum dritten Mal offiziell in Österreich statt. Jahr für Jahr ermutigt sie Menschen dazu, im Jänner und darüber hinaus eine pflanzliche Ernährung auszuprobieren. In Zusammenarbeit mit der globalen Organisation hat die Vegane Gesellschaft Österreich für die erfolgreiche Umsetzung gesorgt. Laut der offiziellen Umfrage entschieden sich diesen Jänner 8 % der erwachsenen Bevölkerung in Österreich (knapp 600.000 Personen) für eine vegane Ernährung.²

© Veganuary
Keine Trendwende in Sicht
Im Rückblick auf die Kampagne 2026 resümiert Felix Hnat, Obmann der Veganen Gesellschaft Österreich: „Der Veganuary ist schon längst im Mainstream angekommen, das beweisen 600.000 Teilnehmende allein in Österreich. Viele davon behalten ihre klima- und umweltfreundlicheren Essgewohnheiten langfristig bei, der Anteil an Flexitarier:innen in der Bevölkerung steigt nach wie vor. Wir sehen das anhaltende Interesse sowohl im Rahmen unserer Vereinstätigkeiten als auch anhand der steigenden Absatzzahlen von pflanzlichen Produkten im Einzelhandel. Eine Trendwende zeichnet sich hierzulande keineswegs ab.“
Das zeigen auch die Versorgungsbilanzen der Statistik Austria: Im Zehnjahresvergleich ist der Fleischkonsum in Österreich um 10,7 % gesunken. Indessen berichtet der Einzelhandel von zweistelligen Zuwachsraten bei pflanzlichen Produkten.
Leergeräumte Regale
Im Einzelhandel und in der Gastronomie machten zahlreiche Aktionen und Angebote pflanzliche Speisen schmackhaft. BILLA führte schon im Jänner 2024 als erster Supermarkt in Österreich ein dauerhaftes Preisversprechen ein: Die Produkte der pflanzlichen Eigenmarke „Vegavita“ sind seither immer günstiger als das tierische Pendant. Außerdem erließ der Einzelhändler im Veganuary die Mehrwertsteuerdifferenz zur tierischen Milch und kurbelte damit die Nachfrage von pflanzlichen Drinks ordentlich an: Die verkaufte Menge bei BILLA lag 20 % über jenem eines Durchschnittsmonats 2025.
Bei Lidl gab es im Jänner vier vegane Aktionswochen mit zahlreichen neuen Produkten. Auch in den Hofer- und SPAR-Prospekten zierte das Veganuary-Logo im Jänner mehrere Doppelseiten. Veganuary Deutschland berichtete außerdem von einer bundesweiten Tofu-Knappheit, die die Einzelhandelsketten Rewe, Lidl und Edeka einstimmig mit der erhöhten Nachfrage im Veganuary erklärten.
> Mehr lesen: Die Highlights im Veganuary 2026

© Vegane Gesellschaft Österreich
Einzelhandel zeigt sich zufrieden
SPAR-Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann berichtet von einem erfolgreichen Veganuary 2026: „Pflanzliche Ernährung ist längst kein Nischenthema mehr, sondern für viele ganz selbstverständlich Teil des Speiseplans. Der Veganuary ist da für viele Menschen mittlerweile ein Fixpunkt im Jänner. Die starke Nachfrage nach veganen Produkten, spüren wir auch bei SPAR Veggie deutlich. Besonders beliebt waren Klassiker wie die SPAR Veggie Tofu-Varianten und die SPAR Veggie Sauren Erdbeeren. Aber auch Neuheiten wie der herzhafte vegane Leberkäse von SPAR Veggie haben auf ganzer Linie überzeugt.“
Auch HOFER zeigt sich zufrieden: „Mit einer vielfältigen Auswahl an pflanzlichen Produkten bietet HOFER im Veganuary und darüber hinaus seinen Kund:innen ein qualitatives Angebot zum leistbaren Preis. Besonders gut angenommen wurde unser veganes Faschiertes, das sich als echter Highlight-Artikel erwiesen hat. Der Erfolg unserer veganen Aufstriche von Zurück zum Ursprung zeigt, dass pflanzliche Alternativen nicht nur Trend sind, sondern fest zum Geschmack unserer Kund:innen gehören.“
Neue Produkte führten unter anderem IKEA Österreich mit den Falafelbullar, Dönermeister mit einem pflanzlichen Kebap und Ritter Sport mit der Schokosorte Tropical Coconut ein. Die Wiener Wirtschaftskammer und die Vegane Gesellschaft Österreich starteten mit der Veganuary-Restaurant-Challenge das erste große Gewinnspiel des Jahres: Wer im Jänner in einem Wiener Gastronomiebetrieb eine pflanzliche Speise genoss, konnte Ballkarten für den Wiener Vegan Ball, vegane Genusskörbe oder die Rückvergütung einer Restaurantrechnung gewinnen.

Felix Hnat, Obmann der Veganen Gesellschaft, und Wiener Würstelstand-Betreiber Mike Lanner (rechts) © Wiener Würstelstand
Für besonderes Medieninteresse sorgte die „Wurst isst Wurst“-Aktion des Wiener Würstelstand-Betreibers Mike Lanner. Einen Monat lang stellte er zwei seiner drei Standorte auf ein rein pflanzliches Sortiment um – mit großer Resonanz. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Veganuary kurzerhand zum Vebruary. Das vegane Menü von der Original Bosna bis zum Kimchi Dog kann weiterhin verkostet werden und am Ende des Monats wird evaluiert, wie es weitergeht.
> Mehr lesen: Wiener Würstelstände bleiben auch im Februar vegan
Veganuary-Workplace-Challenge in österreichischen Unternehmen
Die Erste Bank AG nahm nach der erfolgreichen Umsetzung der Veganuary-Workplace-Challenge im Vorjahr zum zweiten Mal teil. In den Betriebskantinen der Konzernzentrale am Erste Campus in Wien gibt es regulär bereits täglich wechselnde vegane Gerichte – sowohl Vorspeise als auch Hauptspeise und Dessert. Im Rahmen des Veganuary wurden noch mehr pflanzliche Optionen angeboten.
Der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) nahm sich der Challenge im Jänner 2026 erstmals an. In den Mitarbeiter:innen-Restaurants des RVS wurde während des gesamten Monats täglich mindestens ein veganes Gericht angeboten. Auf dem Speiseplan standen unter anderem Spaghetti Bolognese auf Pilzbasis, gefüllte Artischocken mit Erbsen-Minz-Püree oder gegrillte Melanzani mit Limetten-Petersilien-Gremolata. Der Speiseplan wurde vom Restaurant-Betreiber Impacts Catering umgesetzt.
> Mehr lesen: 5 Tipps, um aus pflanzlichen Speisen Bestseller zu machen
Veganuary – größer denn je!
Du willst mit uns gemeinsam zu einer pflanzlicheren Zukunft beitragen? Wir arbeiten bereits mit Hochdruck daran, dass 2027 so pflanzlich wird wie noch nie zuvor. Deshalb kooperieren wir eng mit Restaurants und Unternehmen, um neue Produkte und Gerichte auf den Markt zu bringen, und leisten Medienarbeit, um die breite Öffentlichkeit für die vegane Ernährung zu begeistern. Dank unseren Unterstützer:innen konnten wir bereits groß angelegte Werbeaktionen finanzieren. Mit deiner Hilfe können wir das auch im kommenden Jahr umsetzen und für einen noch größeren Impact der Kampagne sorgen!
Melde dich jetzt für den Veganuary an!
Du hast den Jänner verpasst? Kein Problem, dein veganer Monat startet, wann du willst!
Das erwartet dich:
- Dein täglicher Newsletter voller Rezepte und Tipps, z. B. zu folgenden Themen: optimale Nährstoffversorgung, vegan auswärts essen, vegan backen, vegane Produkte im Supermarkt und vieles mehr.
- Dein Veganuary-Starterkit, ein 37-seitiger Leitfaden, der dir den Einstieg ganz leicht macht.
- Ein digitales Promi-Kochbuch, in dem Stars wie Schauspieler Joaquin Phoenix und Umweltschutzikone Jane Goodall ihre Lieblingsgerichte verraten.
- Vorschläge für themenbasierte Meal-Plans, z. B. für besonders günstige oder glutenfreie vegane Mahlzeiten.
Infos & Anmeldung: vegan.at/was-ist-veganuary
Details zur Datenerhebung
¹ Das ergeben repräsentative Umfragen im Auftrag von Veganuary in zwölf Kernkampagnenländern sowie Berechnungen der internationalen Organisation auf Basis aktueller Bevölkerungsschätzungen der jeweiligen Länder. Im Detail:
Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Zahlen von YouGov Plc. Die Gesamtstichprobengröße betrug 13.529 Erwachsene in Frankreich, Italien, Spanien, Österreich, Brasilien, Kanada, der Schweiz, Chile, Großbritannien, Deutschland und Irland. Die Datenerhebung wurde zwischen dem 20. und 29. Jänner 2026 durchgeführt. Die Umfrage wurde online durchgeführt. Die Stichprobe jedes Landes wurde individuell gewichtet und ist repräsentativ für die erwachsene Bevölkerung (ab 18 Jahren) des jeweiligen Landes. Die neben den Umfragedaten angegebenen Bevölkerungsschätzungen wurden von Veganuary unter Verwendung von Bevölkerungsdaten Dritter unabhängig berechnet.
Die Datenerhebung in den USA wurde zwischen dem 14. und 22. Jänner 2026 von Wakefield Research mittels E-Mail-Einladung und Online-Umfrage durchgeführt. Die Gesamtstichprobengröße betrug 2.000 Erwachsene. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die US-Bevölkerung ab 18 Jahren.
² Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Zahlen von YouGov Plc. Die Gesamtstichprobengröße betrug 1.004 Erwachsene. Die Umfrage wurde zwischen dem 20. und 28. Jänner 2026 online durchgeführt. Die Zahlen wurden gewichtet und sind repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 18 Jahren. Die Bevölkerungsschätzungen wurden von Veganuary auf der Grundlage aktueller Bevölkerungszahlen unabhängig berechnet


